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Umgang mit der Demokratie

Erstellt von Gabriel Hürlimann und Sabina Hostettler | |   Unsere Zeitung

Mit den bevorstehenden Wahlen tauchen auch wieder die Wahlplakate der Kandidatinnen und Kandidaten am Strassenrand auf – und ebenso regelmässig werden sie Opfer von Vandalismus. Alle vier Jahre dasselbe Bild: Engagierte Menschen stellen ihre Plakate oft selbst auf, nur um kurze Zeit später verschandelte, beschädigte oder abgerissene Schilder vorzufinden.

Nach unseren Beobachtungen handelt es sich dabei mehrheitlich um Vandalen, denen es an Respekt gegenüber demokratischem Engagement fehlt. Besonders häufig scheint die SVP betroffen zu sein. Der Eindruck entsteht, dass dieses Verhalten zunehmend toleriert wird und eine einseitige Berichterstattung in den Mainstream-Medien den Vandalen das Gefühl vermittelt, im Recht zu sein (mit ein Grund, warum wir am 8. März bei der SRG-Initiative Ja stimmen). Gleichzeitig nimmt die Bereitschaft ab, andere Meinungen zu akzeptieren. Dabei ist Meinungsfreiheit eine zentrale Grundlage unserer Demokratie und muss unabhängig von Parteizugehörigkeit respektiert werden. Wahlplakate stehen für Menschen, die sich für die Gemeinschaft einsetzen – sie verdienen Respekt, auch wenn man ihre politische Haltung nicht teilt.

Sabina Hostettler und Gabriel Hürlimann, Kandidaten Schulpflege, SVP

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