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Zumutung für die Schüler

Erstellt von Daniel und Susanne Lüönd, Volketswil | |   Unsere Zeitung

Wir sehen uns gezwungen, ein paar schöngeredete Passagen der Neujahrsrede der Schulpflegepräsidentin aus Sicht der Betroffenen zu erläutern. Die Lärmbelastung im Schulhaus Feldhof infolge Sanierungsarbeiten ist teilweise sehr hoch. Deshalb können sich viele Schüler beim Lernen und während den Prüfungen nicht richtig konzentrieren trotz Gehörschutz. Der Unterricht wird immer wieder unterbrochen durch lautes Bohren. Und das während Stunden, fünf Tage die Woche, schon seit Monaten.

"Es ist der Horror"- O-Ton der Schüler. Da Kinder noch besser hören als wir Erwachsenen, sind die Schüler einem gefühlt höheren Lärmpegel ausgesetzt. Und man kann sich auch nicht daran gewöhnen, wie manche meinen, Man versucht es zwar zu verdrängen, aber im Unterbewusstsein nagt es weiter und führt zu Stress. Die sanitären Anlagen sind ausserhalb des Gebäudes in einem unbeheizten (sprich a***kalten) Container. Zudem ist es dort drinnen dreckig und "gruusig". Stellen Sie sich vor, Sie müssten in dieser Kälte Ihr Geschäft verrichten. Würden Sie das hinnehmen? Ich frage mich, ob es nicht möglich gewesen wäre, die Toiletten jeweils etagenweise nacheinander zu sanieren und sperren, so dass immer ein paar Toiletten im warmen Schulhaus verfügbar gewesen wären. Des weiteren sind grosse Teile des Pausenplatzes gesperrt. Da nebst der Sanierung auch noch für die Fernwärme gebaut wird, ist auch der Basketballplatz nicht verfügbar. So wird der verbleibende verfügbare Pausenplatz als sehr eng empfunden ohne grosse Rückzugsmöglichkeit. Das ganze ist eine ziemliche Zumutung für die Schüler.

Daniel und Susanne Lüönd, Volketswil

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