Das geht aus einer Antwort des Regierungsrats auf eine Anfrage aus dem Zürcher Kantonsrat hervor. Im Kanton blieben rund 14 400 Bussen und Geldstrafen offen, rund 2400 davon betrafen Fahrten ohne Billett. Etwa die Hälfte der Betroffenen zahlte am Ende doch noch, ein Drittel der Forderungen verjährte. Bei rund 12 Prozent der Fälle kam es zum Freiheitsentzug, meist im offenen Vollzug. Als Alternative verweist die Regierung auf gemeinnützige Arbeit, etwa in Spitälern, Alterszentren oder Sozialeinrichtungen. Anlaufstelle ist der Bussen-Info-Point der kantonalen Bewährungs- und Vollzugsdienste. Für den Kanton lohnt sich das: Ein Hafttag kostet rund 240 Franken, 4 Stunden gemeinnützige Arbeit ersetzen einen Tag Haft und kosten 136 Franken. Allerdings bricht laut Regierung ein Teil der Gebüssten den Einsatz ab oder tritt ihn gar nicht erst an. (red.)


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