Die erste Überraschung liess nicht lange auf sich warten: Ein eigenes Postauto mit der Aufschrift «TV Volketswil» fuhr ein. Mit einem Gipfeli in der Hand starteten wir gut gelaunt die Fahrt ins Ungewisse. Nach und nach wurde klar: Wir fahren nach Bern, und zwar zur Jugendherberge unterhalb des Bundeshauses und direkt an der Aare - was für eine Lage. Kaum angekommen, stand bereits die erste Aktivität an: ein selbst erstellter Fox-Trail quer durch die Stadt. Wir bewiesen sportliches Geschick inklusive Backflip auf der Münsterplattform, erfüllten Foto-Challenges (lustige Einstein-Schnappschüsse vor dem Einstein-Haus) und lösten knifflige Rätsel. Von Station zu Station arbeiteten wir uns voran, bis wir schliesslich unser Ziel erreichten: den Gurten. Dort genossen wir unseren Lunch mit perfekt gekühlten Drinks.
Glacé und Brändi-Dog
Zurück in der Stadt folgte die nächste Überraschung: eine Yogastunde mitten in der Berner Altstadt. Geerdet und gleichzeitig beflügelt bezogen wir danach unsere Zimmer in der Jugendherberge. Vor dem Abendessen wagten einige den Sprung in die Aare, während andere sich ein feines Glacé der Gelateria di Berna gönnten. Der Abend startete mit einem Brändi-Dog-Turnier. Danach spazierten einige durch die Gassen von Bern, während es andere eher in die Bar zog. Doch selbst im Ausgang blieben wir sportlich: Zusammen mit dem Turnverein Flaach wurden weitere sportliche Challenges gemeistert. Den ereignisreichen Tag schlossen wir mit Zähneputzen mit direktem Blick aufs Bundeshaus ab.
Bäuche mit "Probiererli" vollgeschlagen
Am nächsten Morgen stand unser Fahrer Beat wieder früh mit seinem Postauto bereit. Wo geht es heute hin? Die Fahrt führte uns in die Schweizer Idylle im Emmental. Unser Ziel: der Kambly-Fabrikladen in Trubschachen. In der Backstube durften wir Sablés backen und Matterhorn-Schokoladen giessen. Im Fabrikladen schlugen wir uns die Bäuche mit Probiererli voll, sodass kaum jemand noch Hunger fürs Mittagessen hatte. Doch das Programm war noch nicht zu Ende. Weiter ging es ins Entlebuch nach Marbach. Mit der Gondel fuhren wir auf die Marbachegg, wo die nächste Aktivität wartete: Marbachegg-Carts. Auf Dreirädern rasten wir die Holzpiste hinunter und wurden mit dem Schlepplift wieder hochgezogen. Ein einzigartiges Erlebnis. Danach genossen wir ein Mittagessen mit traumhafter Aussicht auf Schrattenfluh, Schreckhorn und Finsterahorn. Zufrieden, müde und voller Eindrücke machten wir uns schliesslich auf den Heimweg.
Cristina Vögelin


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