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Eigeninteresse über Gemeinwohl gestellt

Erstellt von Yves Krismer, Volketswil | |   Unsere Zeitung

Zu Beginn der Legislatur hatte die FDP drei Gemeinderäte. Heute sind es null. Zwei Austritte regen zum Nachdenken an – über Demokratieverständnis und echte Verantwortung in Volketswil.

Ein Austritt direkt nach der Wahl wirft Fragen auf. Wer als Parteimitglied gewählt wird und die Partei dann sofort verlässt, signalisiert ein seltsames Verständnis von Wählerauftrag. Viele Bürger empfinden das als Bruch des Vertrauens – zu Recht.

Der zweite Fall, kurz vor den Wahlen, verstärkt diesen Eindruck. Die offizielle Stellungnahme der FDP weist die Begründung zurück und betont, dass kritische Diskussionen normal seien. Doch wer die Partei verlässt, anstatt Konflikte konstruktiv zu lösen, stellt Eigeninteresse über Gemeinwohl. Das ist keine Führungsstärke, sondern Opportunismus – und disqualifiziert für eine Exekutive, die Stabilität braucht.

Diese Entwicklungen zeigen: Parteien dürfen kein Sprungbrett für persönliche Ziele sein. Volketswil verdient Behördenmitglieder, die Zusagen einhalten, sachlich debattieren und das Gemeinwohl priorisieren.

Solche Alternativen gibt es: Menschen mit bewährter Führungsstärke aus Militär und Wirtschaft. Unternehmer mit strategischem Denken, die Teams leiten, Budgets verantworten und klare Ziele setzen. Liberale mit Überzeugung, die Zusagen einhalten und transparent kommunizieren – für Volketswil, nicht für sich selbst.

Die Austritte erinnern uns: Echte Politik braucht Rückgrat. Deshalb wähle ich am 8. März aus Überzeugung den Unternehmer Matthias Buob. Auf meinem Wahlzettel stehen auch Dejan Malcic und James Frei – für Kompetenz, Stabilität und bürgerlich-liberale Verantwortung.

Yves Krismer, Volketswil

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