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Einheitsgemeinde-Einflussverlust

Erstellt von Tom Neukom, Volketswil | |   Unsere Zeitung

Als Stimmbürger und Steuerzahler verstehe ich nicht, dass Unterstützer der Einheitsgemeinde auf einen Abbau des demokratischen Einfluss setzen und die Schulpflege faktisch entmündigen.

In unserer Gemeinde hat’s immer genügend Kandidaten gegeben, um die Behörde mit engagierten und kompetenten Leuten zu besetzen – noch jedes Mal hat’s mehr Kandidaten als Sitze gehabt. So haben wir als Stimmbürger entscheidungsfähige Schulpflegende und Gemeinderäte – bei einer Einheitsgemeinde wird die Zahl der gewichtig entscheidenden Politiker radikal reduziert - ich denke diese Machtkonzentration geht mit einem Einflussverlust des Stimmbürgers einher. Auch deshalb stimme ich mit Nein.

Tom Neukom, Volketswil

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Kommentare (1)

  • thomas.portmann@bluewin.ch
    am 31.01.2022
    Sie sprechen mit aus dem Herzen Herr Neukom. Die Zeit ist reif, aber noch nicht für eine Einheitsgemeinde. Eine Zusammenarbeit unter den Behörden kann sehr gut ohne eine Einheitsgemeinde funktionieren. Getreu dem Motto WOKODÜ (wollen, können, dürfen) kann sehr gut ohne Einheitsgemeinde die Zusammenarbeit fruchtbar sein. Ausserdem sollten zuerst einmal der Finanzplan langfristig angegangen werden. Wenn die Gemeindefinanzen im Lot sind wäre es für alle besser. Hier sollte der Hebel angesetzt werden. Steuerreduktionen sind eine Verschleierung der Problematik und wenn wir ehrlich sind benötigen wir hier die Energie von unserem Finanzminister Herr Pinto und nicht um eine Gemeindeordnung zu erstellen die uns auch noch Kosten verursacht.