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Einige Klarstellungen

Erstellt von Dejan Malcic | |   Unsere Zeitung

Zum Leserbrief von Claudio Gugliotta (glp) zur Gemeindeversammlung vom 12. Dezember möchten wir als SVP Volketswil einige Punkte sachlich richtigstellen.

Zum Leserbrief von Claudio Gugliotta (glp) zur Gemeindeversammlung vom 12. Dezember möchten wir als SVP Volketswil einige Punkte sachlich richtigstellen.

Die SVP akzeptiert selbstverständlich den Mehrheitsentscheid der Gemeindeversammlung zum Feuerwerksverbot. Dass im Anschluss ein Antrag gestellt wurde, den Entscheid an die Urne zu bringen, ist ein in der Gemeindeverordnung vorgesehenes demokratisches Instrument. In einer Gemeinde mit rund 20’000 Einwohnerinnen und Einwohnern ist es legitim, die Frage zu stellen, ob ein so weitreichender Entscheid abschliessend durch eine einmalig ausserordentlich gut besuchte Versammlung von 300 zusätzlichen Teilnehmern oder durch die Gesamtheit der Stimmberechtigten an der Urne gefällt werden soll. Daher bestand die Hoffnung, dass die Gewinner dieser Abstimmung den Willen gezeigt hätten, das Resultat an der Urne bestätigen zu lassen.

Aus einem ausführlichem Votum, in dem Herr Hürlimann zu den Kosten, vor allem bei den Architektenhonoraren, Fragen gestellt hat, bezieht sich Herr Gugliotta lediglich auf die Aussage bezüglich des Jahressalärs eines Architekten. Gemäss öffentlich zugänglichen Lohnplattformen liegt der Durchschnittslohn etwa bei  81'000 Franken. Diese Zahl ist für die eigentliche Kernfrage – die Höhe der Projektierungs- und Honorarkosten – jedoch nebensächlich. Im Zentrum stand die berechtigte Frage, ob Umfang und Ansatz der Honorare angemessen sind. Ebenfalls hat niemand gefordert, die Gemeinde solle «Gewinn schreiben wie ein Unternehmen». Es wurde vielmehr darauf hingewiesen, dass ein Budget mit stark steigenden Aufwänden bei stagnierenden Erträgen in der Privatwirtschaft kritisch beurteilt würde. Als Steuerzahler, die dieses Budget finanzieren, haben wir das Recht, solche Entwicklungen anzusprechen und zu hinterfragen.

Unser Anliegen ist es, dass die politischen Auseinandersetzungen in Volketswil engagiert, aber respektvoll und auf der Basis von Fakten geführt werden. Dazu gehört, dass unterschiedliche Auffassungen über Ausgabenprioritäten, Verbote oder demokratische Instrumente klar benannt werden dürfen, ohne den anderen Seiten falsche Motive zu unterstellen.

Dejan Malcic, SVP Volketswil

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