79 Mitglieder und Gäste durfte Roman Geu kürzlich zur ersten ordentlichen Generalversammlung des Industrie- und Gewerbevereins Volketswil begrüssen. «Einmal mehr haben wir heute eine Premiere.» Das Zusammenführen des Industrie- und Gewerbevereins zum IGV versinnbildlichte der erste Co‑Präsident mit zwei Puzzleteilen. Die Integration sei bislang gut verlaufen und einer dauernden Beziehung stehe nichts mehr im Weg, so Geu. Aufgrund einer beruflichen Veränderung gab Benno Steinmetz seinen Rücktritt aus dem Vorstand bekannt. Als Nachfolger wurde Mirco Hofstetter von der Firma Novita Engineering gewählt. «Er ist ein umtriebiger Unternehmer mit 40 Mitarbeitenden und passt gut in unser Gremium», freute sich Geu. Die IGV-Mitgliedschaft wird ab 2027 pauschal – egal ob Einzelperson oder Firma – 290 Franken kosten. Mehr als ein Drittel davon verbleibt aber nicht in der IGV-Kasse, sondern fliesst für die Tilgung von Mitgliederbeiträgen an Wirtschaftsverbände weiter. Bei diesem Budgetposten wollte der IGV-Vorstand optimieren und beantragte der Versammlung den Austritt aus der Vereinigung Zürcherischer Arbeitgeberverbände der Industrie (VZAI) sowie aus dem Bezirksgewerbeverband Uster (BGU). Am KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich (KGV) – mit jährlich 90 Franken pro Mitglied die teuerste Mitgliedschaft von allen Verbänden – sollte der IGV jedoch festhalten, wie der zweite IGV Co‑Präsident Marcel Mathys betonte. Sowohl der Austritt aus dem VZAI als auch der Verbleib im KGV waren unbestritten. Anderer Meinung als der Vorstand war die Versammlung beim BGU. Werner Scherrer, Präsident des KGV, brach in seiner Grussrede eine Lanze für die regionale Koordinationsstelle: «Das Bindeglied auf Bezirksebene braucht es.» Der anwesende BGU-Präsident Joe P. Stöckli erinnerte unter anderem an den «Ur-Auftrag» seines Verbandes, wonach dieser bei den Kantonsratswahlen Unterstützung für gewerbenahe und gewerbefreundliche Kandidaturen biete. Eine weitere Rolle spiele der Bezirksverband bei der Förderung der Berufsbildung, wie ein IGV-Mitglied hervorhob. Dabei sei es wichtig, dass der Austausch nicht nur innerhalb der Region, sondern auch darüber hinaus funktioniere. In dieser Beziehung sei die Arbeit des BGU sehr wertvoll. In der nachfolgenden Abstimmung befürworteten nur wenige Stimmen den Antrag des Vorstandes, die grosse Mehrheit sprach sich ganz klar für einen weiteren Verbleib im BGU aus, der mit jährlich 20 Franken pro Mitglied zu Buche schlägt.
Nächste VOGA im Herbst 2028
Marcel Mathys informierte im Weiteren über das Tätigkeitsprogramm, das als Höhepunkte die Besichtigung der Fresh Food & Beverage Group (ehemals Jowa) sowie einen Besuch in der neuen Energiezentrale von Energie 360 beinhaltet. Im Herbst 2028 wird es eine nächste Volketswiler Gewerbeausstellung geben, wie der neue OK‑Präsident Marcel Rickenbach bekannt gab.
Weitere Informationen findet man unter: www.igv-volketswil.ch


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