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Auch Doris Wichser lehnt ihre Wahl ab

Die evangelisch-reformierte Kirchenpflege startet mit zwei freien Sitzen in die neue Legislatur. Nach Marlies Petrig (wir berichteten), lehnt nun auch Doris Wichser ihre "unfreiwillige" Wahl in die Kirchenpflege ab. Das hat die noch bis Ende Juni im Amt stehende Kirchenpflegepräsidentin ad interim an der gestrigen Kirchgemeindeversammlung bekannt gegeben.

Es war zu erwarten gewesen: Nachdem Marlies Petrig und Doris Wichser anlässlich des zweiten Wahlgangs vom 14. Juni mit je 7 Stimmen "unfreiwillig" in die siebenköpfige Behörde gewählt wurden, haben nun beide ihre Wahl abgelehnt. Somit startet die Kirchenpflege am 1. Juli mit fünf statt sieben Mitgliedern in die neue Legislatur. Eine Ersatzwahl wird zu einem bislang noch nicht  bekannten Termin stattfinden.

Die Katze  aus dem Sack liess Wichser am Ende der Kirchgemeindeversammlung vom vergangenen Montagabend in der reformierten Kirche. "Ich habe heute morgen dem Gemeinderat meine Nichtannahme der Wahl eingereicht", wie Wichser erklärte. 13 Jahre war Wichser Mitglied der reformierten Kirchenpflege. Dass sie an den Erneuerungswahlen nicht mehr zur Wahl antreten wollte, hatte die noch amtierende Kirchenpflegepräsidentin ad interim schon seit längerer Zeit bekannt gegeben. Doch die sieben Stimmen, die sie am 14. Juni an der Urne erhielt, reichten aus, dass sie wieder in die Kirchenpflege gewählt wurde. 

Wichser bedankte sich zwar für die vielen von Gemeindemitgliedern erhaltenen Gratulationen zur Wiederwahl, aber ihre Entscheidung sei definitiv. Für eine weitere Legislatur stehe sie nicht mehr zur Verfügung. "Ich freue mich jetzt auf eine entspannte Zeit ohne Sitzungen."

Die Konstitiuierung der neuen Kirchenpflege findet am 7. Juli statt.

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