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Gedanken für die Wahlen

Erstellt von Maria Rita Marty, Gutenswil | |   Unsere Zeitung

Die Zukunft unserer Kinder ist extrem wichtig, dies fängt bei der Bildung an. Es braucht eine bürgerliche Mehrheit in allen Gremien. Einige Gedanken dazu.

Die SVP betont im Sinne des Pädagogen Carl Bossard, dass Lernen nicht selbstgesteuert, sondern auf Beziehung angewiesen sei. Die Kinder brauchen ein Gegenüber, nämlich eine erwachsene Person. Die Aufgabe der Volksschule ist es, Kindern tragfähige Grundkenntnisse, Fertigkeiten und Haltungen zu vermitteln, um sie zu verantwortungsvollen, autonomen Persönlichkeiten zu befähigen. Pädagoginnen und Pädagogen könnten dabei nicht immer mehr durch «Coaches» oder technisierte Lernmodelle ersetzt werden. Es braucht Bücher und Gespräche und dies ohne linke Ideologien. Die SVP warnt in Kongruenz zu Fachpersonen eindringlich vor den negativen Auswirkungen der immer mehr fortschreitenden Digitalisierung auf Bindung, Sprachentwicklung und Persönlichkeitsbildung. Fachleute empfehlen, Bildschirme im frühen Kindesalter möglichst ganz zu vermeiden (vgl. Appell der NZZ-Journalistin Inna Hartwich gegen den frühen Medienkonsum von Kindern). Unsere Schulpflegepräsidentin und Gemeinderatskandidatin Raffaela Fehr (FDP) hat richtigerweise ein Handy-Verbot in der Schule eingeführt. Digitale Geräte sollten in der Schule erst ab einem gewissen Alter gezielt als Hilfsmittel eingesetzt werden. Wissensvermittlung und Diskussion durch Lehrpersonen - wie auch mit Bezugspersonen - sind durch keine Software ersetzbar. Die Schule soll Kinder nicht primär an digitale Systeme anpassen, sondern ein tragfähiges Fundament für die Zukunft aufbauen, dies ist der Kernauftrag der Volksschule. Die SVP setzt sich in diesem Sinne für eine starke Volksschule ein. Nicht nur in der Bildung, sondern überall ist es grundlegend, dass Personen gewählt werden, welche bereit sind, ihren Einsatz zu leisten und denen Volketswil am Herzen liegt, da sie ihren Lebensmittelpunkt in Volketswil haben. Mit Behördenvertretern der SVP und FDP und mit James Frei als Gemeinderatspräsident wird Volketswil meiner Meinung nach aufblühen. Wir brauchen Personen, welche an jeder Gemeindeversammlung ihr Dossier kennen und unsere Fragen beantworten können.

Maria Rita Marty, Gutenswil

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