Der Innovationspark Zürich entwickelt sich zu einem Leuchtturmstandort für Robotik, Luft- und Raumfahrt sowie Advanced Manufacturing, mit bis zu 15 000 neuen Arbeitsplätzen bis 2050. Der kantonale Gestaltungsplan verlangt für die Erschliessung einen ÖV-Anteil von mindestens 60 Prozent. Mit Bus allein lasse sich dieser Wert nicht erreichen, wie die vier Gemeinden schreiben. Ohne leistungsfähige ÖV-Anbindung verliere der Wirtschaftsraum Glattal an Attraktivität für Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Fachkräfte, und es drohten zunehmende Verkehrsüberlastung sowie verfehlte Klimaziele, wie die vier Gemeinden schreiben. Die Glattalbahnverlängerung sei deshalb keine Komfortfrage, sondern eine Standortfrage. Der Kantonsrat hat im Dezember 2025 mit klarer Mehrheit Planungsmittel gefordert, der Regierungsrat hat diese im Mai 2026 in die Finanzplanung aufgenommen. Auch eine vom Uvek unter Bundesrat Rösti in Auftrag gegebene Studie stuft die Verlängerung als «sehr hoch priorisiert» ein. Damit das Projekt trotzdem nicht an politischem Druck verliere und termingerecht zwischen 2035 und 2040 realisiert werden könne, brauche es jetzt eine breite Allianz aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, so der Tenor.
Die IG ruft Politik, Wirtschaft und Bevölkerung der Region auf, das Anliegen zu unterstützen und sich auf der neuen Website als Unterstützerin oder Unterstützer zu registrieren: pro-glattalbahn-ipz.ch.


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