Egal welche Zeitung ich aufschlage, überall ist man mit der Politik sehr unzufrieden.
Die Rot-Grün-Mitte-Suppe hat völlig versagt, die SVP wurde abgesägt und die FDP hat den Kopf eingezogen. Nun fragt sich tatsächlich jemand, weshalb sich so viele Parteilose zur Wahl stellen. In der Folge verzichte ich auf Gender-Versionen.
Aber Achtung, liebe Parteilose (gilt auch für Parteimitglieder): Gemeinderat zu sein ist ein Knochenjob. (Bei einigen bisherigen wäre der Konjunktiv angebrachter.)
Ein Hochbauvorstand sollte zumindest wissen, auf welcher Seite man eine Schaufel anfassen muss, also ein «Bau-Chnuschtii». Beim Tiefbau gilt dasselbe: ein Strassenbauer, Kanalisationsfachmann oder Geologe. Auch bei den anderen Ämtern wäre eine gewisse berufliche «Vorbelastung» nicht schlecht.
Ich hoffe doch, dass jeder weiss, woher der Ausdruck «Beruf» kommt. Daher wäre es schön, wenn unsere «Parteilosen» und anderen Kandidaten sich aus «Berufung» und nicht aus «Berechnung» zur Wahl stellen.
In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen hoffnungsvollen guten Rutsch ins neue Jahr.
Thomas Baur, Volketswil


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