Bereits von Weitem erkennt man den Firmensitz anhand der Rettungsfahrzeuge, die ausserhalb der grossen Werkhalle parkiert sind. Das Unternehmen sieht sich als leistungsstarker Spezialist für massgeschneiderte Lösungen von individuellen Fahrzeugen. Dazu zählen unter anderem Rettungswagen, Fahrzeuge für Notärzte, für die Polizei und Feuerwehrfahrzeuge bis zu 7,5 Tonnen.
Jüngst öffnete Londero die Türen für geladene Gäste. Geschäftsführer Raphael Londero freute sich, drei neue Produkteinnovationen vorzustellen. Die erste, ein Hyundai Ioniq 5, begrüsste die eintreffenden Gäste mit Blaulicht. Es handelte sich dabei um das erste vollelektrische Polizeiauto für die Stadt Uster. Das zweite Fahrzeug schien im ersten Moment unspektakulär, sei aber im täglichen Einsatz sehr wertvoll, wie Londero erklärte. Es ist mit einer so genannten "Zuziehhilfe" ausgestattet, ein elektronischer Mechanismus, der die Türen bei Rettungsfahrzeugen in den letzten Zentimetern automatisch zuzieht. Dadurch wird das laute Einrasten der zum Teil schweren Türen verhindert. Bei der dritten Innovation musste man tief in die Knie gehen. Denn es handelte sich um eine Luftfederung bei der Hinterachse, die ein konstantes Niveau der Fahrzeugstabilität gewährt, unabhängig der Fahrzeugbeladung. Der Patiententransport könne damit gut abgefedert werden, wie zu erfahren war.
Bedeutende Lehrlingsausbildung
Londero legt grossen Wert auf die Ausbildung von Lernenden in den Fachrichtungen Automatiker EFZ und Polymechaniker EFZ. So konnten sich die Besucher an diesem Anlass bei vier Lernenden informieren. Raphael Ghilardi, in Ausbildung zum Automatiker EFZ, erzählte zum Beispiel über seine Mitwirkung beim Hyundai Ioniq 5. Er verlegte, montierte und programmierte all die Elektronik, die es für den Umbau des vollelektrischen Polizeiautos brauchte. Kein einfaches Unterfangen, schliesslich war die Karosserie des Fahrzeugs gegeben.


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