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Jahresrechnung 2025 erneut mit grossem Plus

Erstellt von Schulpflege Volketswil | |   News

Die Jahresrechnung 2025 der Schulgemeinde Volketswil weist einen Ertragsüberschuss von rund 4 Millionen Franken auf. Budgetiert war ein Ertragsüberschuss von rund 708 000 Franken.

Die Jahresrechnung der Schule Volketswil schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 4 061 367 Franken ab. Budgetiert war ein Ertragsüberschuss von 707 800 Franken. Die signifikante, positive Differenz gegenüber dem Budget von 3 353 567 Franken lässt sich mit den höheren Erträgen von 2 233 885 Franken begründen. Die wesentlichen Differenzen sind: Um 1 084 005 Franken höhere Steuererträge und um 1 175 148 Franken höhere Finanzausgleichszahlungen. Ferner wurde bei den Aufwänden (insbesondere Sach- und Betriebsaufwand) deutlich weniger ausgegeben als budgetiert.

Das positive Jahresergebnis 2025 ist also auf drei sich ergänzende Faktoren zurückzuführen:

• Die relative Steuerkraft pro Einwohner fiel höher aus als budgetiert.
• Der Transferertrag fiel höher aus als budgetiert.
• Die Ausgabendisziplin war vorhanden und hat wesentlich zum Erfolg 2025 beigetragen.

Die Budgetabweichung und das damit verbundene positivere Jahresergebnis entlastet die weitere Planung. Denn für die Weiterführung des Projekts «Schulraum 2020» sind in den kommenden vier Jahren durchschnittliche Ertragsüberschüsse von jährlich mindestens 2,5 Millionen Franken notwendig. Zudem wird 2027 ein Darlehen in Höhe von 4 Millionen Franken fällig. Auch dafür sind genügend Reserven nötig. Die Schulpflege hat die Jahresrechnung 2025 und den Beleuchtenden Bericht zuhanden der Schulgemeindeversammlung von Freitag, 12. Juni 2026, verabschiedet und genehmigt. Der Beleuchtende Bericht zur Jahresrechnung 2025 der Schulgemeinde Volketswil wird in den «Volketswiler Nachrichten» vom 8.  Mai 2026 publiziert.

Umstellung in der Schule In der Höh auf zweizügige AdL-Klassen

Um die räumliche Schulorganisation bestmöglich umsetzen zu können, hat sich die Schulpflege sowohl mit der Nutzung des Schulraums als auch mit der pädagogischen Schulorganisation auseinandergesetzt.

Es wurden folgende Zielsetzungen festgehalten:

• Nord-Süd- / Süd-Nord-Versetzungen – vor allem auf der Primarstufe  –bestmöglich vermeiden
• Gleichmässige Klassengrössen
• Übergänge zwischen Schulen müssen möglich sein (innerhalb Norden / innerhalb Süden)

Die Schulen In der Höh und Hellwies werden nach dem pädagogischen Modell des Altersdurchmischten Lernens (AdL) geführt. Dabei werden in den Primarklassen der beiden Südschulen verschiedene Modelle angewendet. So werden im Hellwies auf Primarstufe folgende Klassen geführt: 1./2. Klasse, 3./4. Klasse und 5./6. Klasse. Im In der Höh werden die Kinder auf der Primarstufe in folgende Klassen eingeteilt: 1/3. Klasse, 1./2. Klasse, 2./3. Klasse, 4./5. Klasse, 4./6. Klasse und 5./6. Klasse. Das heutige Modell in der Schule In der Höh führt zu einer grossen Heterogenität innerhalb der Klassen. Gleichzeitig gibt es wenige paral­lele Klassen, die von Unterrichtsteams mit Synergiepotenzial geführt werden könnten. Die Lehrpersonen müssen daher in diesem speziellen Modell enorm viel Einsatz leisten, um den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden. Neben diesen ­pädagogischen Herausforderungen ist das Modell der Schule In der Höh auch auf der administrativen Ebene (Planung und Umsetzung) sehr anspruchsvoll, was ebenfalls zu einem Mehraufwand führt. Aufgrund der neuen einheitlichen Übergänge mit der Schule Hellwies können in ­Zukunft Zuteilungen innerhalb der beiden Schulkreise Nord und Süd einfacher als bisher geplant werden. Die Schulpflege hat daher beschlossen, die beiden Modelle zu vereinheitlichen. Die Schule In der Höh stellt ihr AdL-Modell voraussichtlich per Schuljahr 2027/28 (ab August 2027) auf eine Zweizügigkeit mit folgenden Primarklassen um: 1./2. Klasse; 3./4. Klasse und 5./6. Klasse. Die genaue Umsetzungsplanung wird zeitnah erarbeitet.

Neuorganisation Sekundarstufe In der Höh per Schuljahr 2026/27

Parallel zur Neuorganisation auf der Primarstufe soll in der Schule In der Höh auch die Sekundarstufe umgestaltet werden – dies aber für die neue 1. Sek bereits ab dem Schuljahr 2026/27. Aktuell werden die drei Abteilungen A, B und C niveaugemischt in den Sekundarklassen unterrichtet. Neu sollen – beginnend mit den 1. Sekundarklassen – diese drei Abteilungen getrennt unterrichtet werden (Sek A, Sek B und Sek C). Mit dieser Neuorganisation reagiert die Schulpflege auf die stark durchmischte, heterogene Schülerschaft in der Schule In der Höh. Durch die drei Abteilungen sollen die Lehrpersonen fokussierter auf die Lernbedürfnisse der Jugendlichen mit unterschiedlichen Voraussetzungen eingehen können. Die Schulpflege hat aus diesen Gründen die Umstellung auf abteilungsgetrennte Sekundarklassen in der Schule In der Höh beschlossen. In Ausnahmefällen (schulorganisatorische Klassenbildungen) können Klassen mit zwei Abteilungen geführt werden. Keine Änderung der Organisationsform gibt es auf der Sekundarstufe Hellwies. Dort hat sich das jetzige Modell mit niveaudurchmischten Klassen bewährt und soll weitergeführt werden.

Einheitsgemeinde: Corporate Identity

Die Schulpflege hat die Übernahme und offizielle Nutzung der bestehenden Dokumentenvorlagen sowie des Corporate Identity (CI/CD) der Politischen Gemeinde für die behördliche Kommunikation und Dokumentenerstellung für die Schulpflege, Schulverwaltung, Pädagogische Beratungsstelle und Heilpädagogische Schule genehmigt. Die Umsetzung erfolgt per 1. Juli 2026. Die Schuleinheiten verwenden für die schuleigene Korrespondenz weiterhin ihre individuellen Logos.

Genehmigung Bauabrechnung Schulhaus Hellwies

Die Schulpflege hat die Bauabrechnung zum Objektkredit für die Sanierung und Erweiterung der Schulanlage Hellwies mit Gesamtkosten von 17 097 428 Franken und einer teuerungsbedingten Kreditüberschreitung von 521 251 Franken genehmigt. Zudem hat sie den Beleuchtenden Bericht «Bauabrechnung über die Erweiterung und Sanierung der Schulanlage Hellwies» genehmigt und zuhanden Schulgemeindeversammlung vom 12. Juni 2026 verabschiedet.

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