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Karikatur statt Argumente?

Erstellt von Dimitrios Gakidis, FDP-Kandidat Schulpflege | |   Unsere Zeitung

Dem Initiativbegehren konnte nicht entsprochen werden. Man ist enttäuscht, wodurch man spürt, dass zwischen der Schulpflege und dem Gemeinderat Angst sowie Misstrauen herrscht. Offensichtlich berechtigt, denn die beiden haben trotz vielen intensiven Gesprächen und langen Workshops zur Einheitsgemeinde in zwei Jahren, nur wenige Gemeinsamkeiten und keine Annäherung gefunden.

Wir halten fest, die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben den Gemeinderat und die Schulpflege gewählt und somit das Vertrauen geschenkt, die Gemeinde kompetent und erfolgreich zu führen und zu entwickeln. Ich persönlich habe vor jedem Behördenmitglied einen grossen Respekt, welches viel Zeit, Kraft, Aufwand in seinem Amt investiert und seine Person der Öffentlichkeit stellt. Heute verfügt Volketswil über eine ausgezeichnete Infrastruktur und eine offene, gut geführte Schule. Dort wo Synergien und Sparmöglichkeiten bestehen, sind diese bereits genutzt. Weshalb soll nun Handlungsbedarf bestehen? "Die Schulpflege stehe vor dem Abgrund", wie es in der Karikatur dieser Zeitung dargestellt wurde - wieso? Gibt es Beispiele, die dies bestätigen? Die einzelnen Mitglieder der Schulpflege, die aus Vertreterinnen und Vertreter der FDP, SVP und aus Parteilosen besteht, sind offensichtlich gefestigt der Meinung, dass die Einheitsgemeinde für Volketswil keine gute Lösung ist, weil sie kaum fundierte Vorteile bringt.

Ich mag Karikaturen, wortlos kann man seine Ansichten seinen Mitmenschen mitteilen und so zum Nachdenken bewegen. Eine positivere Darstellung wäre mir lieber - beide Behörden beim Bewältigen der Hindernisse. Hand in Hand und Stein für Stein bauen beide Behörden Brücken und entwickeln gemeinsamen Volketswil weiter. Das Komitee "Ja zur Chance Einheitsgemeinde" hat noch keine fundierten, überzeugenden Fakten und Vorteile für die Einheitsgemeinde in unserer Gemeinde aufzeigen können. Deshalb gibt es jetzt absolut keinen Anlass viele Steuerfranken in externe Berater und "Spezialisten" zu investieren, damit diese eine neue Gemeindeordnung mit dem Ziel "Einheitsgemeinde" ausarbeiten können. Wenn sich künftig der Gemeinderat und die Schulpflege zu diesem Thema einigermassen einigen können, diskutieren wir das gerne erneut. Der heutige Stand erfordert am 13. Februar ein ganz klares Nein.

Dimitrios Gakidis, Volketswil, FDP-Kandidat Schulpflege

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Kommentare (1)

  • thomas.portmann@bluewin.ch
    am 31.01.2022
    Ich schliesse mich dem Leserbrief von Dimitrios lückenlos an und wünsche mir, dass er in die Schulpflege hineingewählt wird. Die Karikatur von einem noch amtierenden Gemeinderat der die Schulpflege Notabene so darstellt hat nichts in einer solchen Funktion verloren. Dies zeigt auf, wie respektvoll die beiden Behörden miteinander den Umgang pflegen. Im FCV habe ich den Kindern den Begriff ARVE beigebracht (Anstand, Respekt, Vertrauen, Ehrlichkeit) Ich denke diese Worte sind bei allen unseren Gemeinderäten eine Floskel die nie gelehrt wurden. Ansonsten wäre so eine Karikatur niemals in die Zeitung gekommen. Nochmals erwähnen möchte ich, dass eine neue Gemeindeordnung erstellt werden muss und nicht eine Prüfung ob eine Einheitsgemeinde Sinn macht an dieser Abstimmung das Thema ist. Übrigens kostet die Erarbeitung einer Gemeindeordnung wertvolle Steuerfranken, die wir mit Verlaub, so bin ich sicher nicht einfach auf der Seite haben im Budgetkässeli vom Finanzminister. So höre ich es immer wieder das wir sparen müssen. Also sagen wir NEIN zur Einheitsgemeinde und haben ohne Aufwand einen schönen Batzen gespart. Und das wäre auch ehrlich liebe Gemeinderäte.