Wir halten fest, die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben den Gemeinderat und die Schulpflege gewählt und somit das Vertrauen geschenkt, die Gemeinde kompetent und erfolgreich zu führen und zu entwickeln. Ich persönlich habe vor jedem Behördenmitglied einen grossen Respekt, welches viel Zeit, Kraft, Aufwand in seinem Amt investiert und seine Person der Öffentlichkeit stellt. Heute verfügt Volketswil über eine ausgezeichnete Infrastruktur und eine offene, gut geführte Schule. Dort wo Synergien und Sparmöglichkeiten bestehen, sind diese bereits genutzt. Weshalb soll nun Handlungsbedarf bestehen? "Die Schulpflege stehe vor dem Abgrund", wie es in der Karikatur dieser Zeitung dargestellt wurde - wieso? Gibt es Beispiele, die dies bestätigen? Die einzelnen Mitglieder der Schulpflege, die aus Vertreterinnen und Vertreter der FDP, SVP und aus Parteilosen besteht, sind offensichtlich gefestigt der Meinung, dass die Einheitsgemeinde für Volketswil keine gute Lösung ist, weil sie kaum fundierte Vorteile bringt.
Ich mag Karikaturen, wortlos kann man seine Ansichten seinen Mitmenschen mitteilen und so zum Nachdenken bewegen. Eine positivere Darstellung wäre mir lieber - beide Behörden beim Bewältigen der Hindernisse. Hand in Hand und Stein für Stein bauen beide Behörden Brücken und entwickeln gemeinsamen Volketswil weiter. Das Komitee "Ja zur Chance Einheitsgemeinde" hat noch keine fundierten, überzeugenden Fakten und Vorteile für die Einheitsgemeinde in unserer Gemeinde aufzeigen können. Deshalb gibt es jetzt absolut keinen Anlass viele Steuerfranken in externe Berater und "Spezialisten" zu investieren, damit diese eine neue Gemeindeordnung mit dem Ziel "Einheitsgemeinde" ausarbeiten können. Wenn sich künftig der Gemeinderat und die Schulpflege zu diesem Thema einigermassen einigen können, diskutieren wir das gerne erneut. Der heutige Stand erfordert am 13. Februar ein ganz klares Nein.
Dimitrios Gakidis, Volketswil, FDP-Kandidat Schulpflege


Kommentare (1)
thomas.portmann@bluewin.ch
am 31.01.2022