Auf Baustellen wird fleissig Abfall ins Erdreich eingearbeitet. In Schrebergärten gammeln Plastikplanen und -säcke vor sich hin, bis sie in Hunderte Teile zerfallen und zu Mikroplastik werden. Auch Kunststoffplanen, die bei Gärten und Höfen als Sichtschutz dienen, fallen oft auseinander. Der Chimlibach und weitere Bäche sind voll von Kunststoff-Wischtüchern und weiterem Abfall. Flaggen auf privatem Grund - häufig von Gewerbebetrieben - zeigen nur noch Teile ihres ursprünglichen Stoffes, der Rest ist bereits “auf und davon” - in die Natur. Der Biohof sorgt selbst für den Plastikeintrag in seine Flächen: kaputte Plastiktöpfe, Stecketiketten, Reste von Schnüren und Bändern... Auf Bauernland - ob Acker oder Wiese - finden sich Plastiksäcke, Zigarettenpackungen, Büchsen, Flaschen und sonstiger Abfall, das ist Fremdeintrag. Der Autobetrieb an der Industriestrasse 6 ist übersät von Abfall. Der Teil davon, der über den Zaun hinausgelangt, zerfällt bei erstem Berühren mit der Abfallzange - so lange liegt das Plastik dort schon. Da kann man dann fröhlich auch noch seinen Verpackungsabfall und natürlich die obligaten Zigistummel auf Strasse und Grünstreifen werfen - das macht ja dann auch nichts mehr aus. Und wir Bürger tolerieren dies seit Jahrzehnten. Versuche, etwas dagegen zu unternehmen, bleiben vereinzelt und schwach unterstützt. Unsere Gemeinde betrachtet die Situation - insofern Privatland betrachtet wird - als “Privatsache”. Fazit: Da kann man nichts machen. Oder “Da wollen wir nichts machen”? Und nun will die Wirtschaftsförderung Volketswil zu einem lebenswerten attraktiven Ort machen! Da gibt es dann - gewünscht - noch mehr Einwohner und Gewerbebetriebe, welche noch mehr Abfall generieren, auch in der Natur...
Marianne Trampe, Volketswil


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