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Mein Wunschzettel an die Kandidierenden

Erstellt von Vroni Harzenmoser, Volketswil | |   Unsere Zeitung

Und alle zur Wahl stehenden Männer und Frauen wollen das Beste für unsere Gemeinde. Nur – was ist denn das Beste? Mein Herz jauchzt bei Aussagen wie «Keine Experimente auf Kosten der Kinder», «Kinder und Jugendliche gut beschulen», «zukunftsfähiges Volketswil», «Unterrichtsqualität verbessern».

Da formen sich in meinem Kopf bereits heimlich Wünsche. Alle vier Jahre wieder ergibt sich ja die Chance.

Ich wünsche mir eine Schulpflege,

  • die mehr pflegt und weniger verwaltet,
  • die sich regelmässig im Klassenzimmer zeigt und nachfragt,
  • die anstatt Klassen zu schliessen, Klassen verkleinert,
  • die den Schreibtischtätern in Zürich die Stirn bietet,
  • die die Kleinsten schützt, unterstützt und nahe Schulwege ermöglicht,
  • den roten Strich zwischen den Kompetenzbereichen klar zieht,
  • die die Erziehungs- und Mitarbeit der Eltern stärker einfordert.

Ich wünsche mir eine Gemeindebehörde,

  • die geleitet wird von der erfahrensten und am besten vernetzten Person,
  • die den Hausverstand bei ihrer Gebührenpraxis einsetzt und Freiwilligenarbeit wertschätzt,
  • die kompromissbereit, verlässlich, lösungsorientiert und visionär arbeitet,
  • die respektvoll miteinander umgeht und die Bürger ernst nimmt,
  • die ein Ohr hat für die Wünsche und Befindlichkeiten der Jugend,
  • die Visionen gegenüber offen ist.

Weihnachten ist zwar vorbei, doch wünschen darf man ja!

Vroni Harzenmoser, Volketswil

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