Nach einem Studium der Rechtswissenschaft in Brasilien und Düsseldorf war Aléxia da Costa Jaggi mehrere Jahre als Anwältin und Juristin in internationalen Unternehmen tätig. lm Jahr 2013 absolvierte sie die Ausbildung zur Primarlehrerin und unterrichtete fast zehn Jahre an einer Primarschule im Zürcher Unterland. Parallel dazu bildete sie sich im Bereich Deutsch als Zweitsprache, QUIMS, lnklusive Pädagogik und Schulführung weiter. Mit diesen umfassenden Kompetenzen wechselte sie 2023 an ihrer Schule in die Schulführung. Zudem begleitete Aléxia da Costa Jaggi mehrere Jahre die Lehrerausbildung an der PHZH als Praxisdozentin. Nun möchte sie ihre Erfahrungen aus ihren bisherigen Berufsfeldern gewinnbringend als Schulleiterin in der Gesamtschule In der Höh einbringen. Aléxia da Costa Jaggi wird mit einem Pensum von 100 Prozent per 1. August 2026 als Schulleiterin der Schule In der Höh angestellt. Sie wird die Schule zusammen mit Anna Spånning führen, die seit 1. April 2025 ebenfalls in einem 100-Prozent-Pensum als Schulleiterin im «In der Höh» tätig ist. Die Schulpflege dankt Matthias Borer für seine Arbeit für die Schule In der Höh und wünscht ihm für seine berufliche und private Zukunft alles Gute. Gleichzeitig heisst sie Aléxia da Costa Jaggi als neue Co-Schulleiterin herzlich willkommen und freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
Tarife der Musikschule werden geringfügig erhöht
Die letzte Anpassung des Schulgeldes der Eltern fand vor zwei Jahren per Schuljahr 2024/25 statt. Bedingt durch die Teuerung in den letzten Jahren, sind die Löhne gestiegen. Daher werden die Tarife der Musikschule Volketswil minimal um 1,3 Prozent erhöht. Die von der Schulpflege bewilligten neuen Tarife gelten per Schuljahr 2026/27 – also ab August 2026. Das Schulgeld an der Musikschule Volketswil liegt auch nach dieser Erhöhung im Vergleich mit den Tarifen der Musikschulen im Zürcher Oberland im Mittelfeld.
Schulfenster-Blog ist online
Der Schulfenster-Blog ist seit Mittwoch, 8. April, online. Er löst die Online-PDF-Ausgabe der Schulzeitschrift ab, die im Dezember 2025 zum letzten Mal erschienen ist. Mit dem Blog werden die Beiträge neu zeitnah veröffentlicht. Der Blog informiert Eltern und alle an der Schule Interessierten über das Geschehen an den Schulen in Volketswil. Die Beiträge können nach Schuleinheit gesucht/dargestellt werden. Er kann auch abonniert werden. Zu finden ist er unter: www.schule-volketswil.ch/schulfenster.
Neubeurteilung Raumprogramm für Bau HPS
An der Schulgemeindeversammlung vom 12. Dezember 2025 wurde vom Souverän der Projektierungskredit von 2 170 000 Franken für den Neubau der Heilpädagogischen Schule bewilligt. Davon werden 327 000 Franken von der Schulgemeinde finanziert. Wie in den Abstimmungsunterlagen vom 24. November 2024 aufgeführt ist es vorgesehen, die Klassenzimmer des Neubaus der HPS multifunktional und auf Wunsch der Schulpflege in der Grösse für Regelklassen zu konzipieren. Dies, damit später eine allfällige Umnutzung für den Schulbetrieb der Regelschule möglich ist. Zudem plant die Schulpflege, im Neubau ein zusätzliches achtes Klassenzimmer als Reserve zu realisieren, damit ein künftiger Mehrbedarf an Sonderschulplätzen abgedeckt werden kann. Die Schulpflege wollte im Neubau zudem einen zusätzlichen Psychomotorikraum mit Büro und Lager für die alleinige Nutzung durch die Regelschule realisieren. Die definitive Verfügung des Kantons hinsichtlich Raumbedarf sieht jedoch vor, dass sämtliche Flächen im Gebäude anteilsmässig abgerechnet werden. Dies bedeutet, dass auch rein schulisch genutzte Räume wie der geplante zusätzliche Psychomotorikraum proportional zur Gesamtfläche verrechnet werden. Dies führt zu Kostenverschiebungen und einer Neubeurteilung des Standortes des Psychomotorikraums. Es zeigte sich, dass die Realisierung des Psychomotorikraums im Spezialtrakt des Schulhauses Lindenbüel deutliche Vorteile aufweist gegenüber der ursprünglichen Planung. So können mit dem gleichen finanziellen Aufwand im Spezialtrakt zusätzliche Mehrflächen für den Schulbetrieb realisiert werden. Zudem wird die Heilpädagogische Schule nicht von externen Besuchern gestört, und eine räumliche Abgrenzung ist einfacher zu realisieren. Der Spezialtrakt ist momentan in der Studienphase, die Bedürfnisse der einzelnen Nutzergruppen wurden aufgenommen. Aus diesem Grund hat die Schulpflege beschlossen, den Psychomotorikraum nicht wie geplant in der HPS zu integrieren, sondern diesen im Zuge der geplanten Sanierung des Spezialtrakts Lindenbüel zu realisieren. An der Realisierung und der Finanzierung eines Reserveklassenzimmers und an den Abweichungen zu den Regelklassenzimmergrössen (auch im Werken) hält die Schulpflege wie geplant fest. Der kommunizierte Kostenrahmen für die geplanten Räume wird gesamtheitlich eingehalten werden können.
QUIMS: Jahresrechnungen 2025 genehmigt
Die Schuleinheiten Feldhof, In der Höh und Kindergarten nehmen am kantonalen Programm «Qualität in multikulturellen Schulen» (QUIMS) teil. Der Kanton unterstützt damit Schulen mit einem hohen Anteil an Kindern aus sozial benachteiligten oder nicht deutschsprachigen Familien mit einem jährlichen finanziellen Beitrag, den sie gebunden an die Zwecke von QUIMS einsetzen. Im Jahr 2025 hat die Schuleinheit Feldhof kantonale Beiträge in der Höhe von 55 000 Franken erhalten, die Schuleinheit In der Höh 47 800 Franken und die Schuleinheit Kindergarten 28 000 Franken. Die Schulpflege hat die nun vorliegenden Jahresrechnungen 2025 zu den QUIMS-Auslagen der drei Schuleinheiten genehmigt.


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