Müller bleibt Müller. Auch in Volketswil ist es der häufigste Nachname, 110 Personen tragen ihn. Das zeigt die im August veröffentlichte Nachnamen-Statistik des Bundesamts für Statistik (BFS). Sie erfasst die ständige Wohnbevölkerung Ende 2025.
Schmid schlägt Meier statt
Spannend wird es dahinter. Schmid liegt mit 102 Personen auf Platz zwei, Meier mit 101 auf Platz drei. Schweizweit ist die Reihenfolge umgekehrt, dort führt Müller vor Meier und Schmid. Ein ebenso knappes Duell gibt es in Dübendorf, wo Schmid mit 123 zu 122 vor Meier liegt.
Auf Platz vier folgt Berisha (86), dann Keller (74). Gashi verpasst die ersten fünf um eine einzige Person (73). Mit Berisha, Gashi, Morina (66) und Krasniqi (48) stehen vier Namen unter den ersten zehn, die vor allem unter Albanerinnen und Albanern verbreitet sind. Wie der «Tages-Anzeiger» berichtet, ist rund ein Viertel der hundert häufigsten Nachnamen der Schweiz ausländischer Abstammung.
In den Nachbargemeinden Uster, Greifensee und Schwerzenbach stehen Müller, Meier und Schmid auf den ersten drei Plätzen. In Opfikon dagegen führt Krasniqi die Rangliste an.
Amstutz, Amstutz, Amstutz
Auf den Namen des Nachbarn wetten sollte man trotzdem nicht. Nur 0,55 Prozent der rund 20 000 Einwohnerinnen und Einwohner heissen Müller, also etwa jede 180. Person. Auch die fünf häufigsten Namen zusammen kommen auf gut 2 Prozent. Schweizweit zählt das BFS über eine halbe Million verschiedene Nachnamen, unterschiedliche Schreibweisen separat gerechnet.
Ganz anders im bernjurassischen Rebévelier. Dort heissen 23 der 29 Einwohnerinnen und Einwohner Amstutz, fast 80 Prozent.
Und wie viele gibt es von Ihnen? www.familiennamen.ch


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