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Spange Ost: Projekt für neue Trinkwasserleitung erreicht Meilenstein

Erstellt von Redaktion Volketswiler Nachrichten | |   Unsere Zeitung

Ab dem Jahr 2030 soll eine neue Wasserleitung zwischen Bassersdorf und Volketswil die Versorgung des Furt- und des Glattals sicherer und zuverlässiger machen. Nach vierjähriger Planung und Vorbereitung wird das Projekt ab dem 1. September bei den betroffenen Gemeinden zur Prüfung und Auflage eingereicht, wie die Gruppenwasserversorgung Vororte und Glattal in einer Mitteilung schreibt.

Das Trinkwassernetz der Gruppenwasserversorgung Vororte und Glattal (GVG) versorgt rund 320’000 Einwohnerinnen und Einwohner sowie Unternehmen im Furt- und Glattal mit frischem Trinkwasser. Mit zunehmenden Bevölkerungszahlen muss auch die Wasserversorgung mitwachsen: Unter anderem mit der neuen Trinkwasser-Transportleitung Spange Ost zwischen Bassersdorf und Volketswil. Das Projekt basiert auf der vom Kanton genehmigten, strategischen Planung. Die neue Leitung ermöglicht einen Ringschluss der Trinkwasserversorgung, was die Versorgungssicherheit erhöht und Revisionen am bestehenden Netz ermöglicht, ohne die Versorgung unterbrechen zu müssen.

Ein Generationen-Projekt

Die Leitung wird auf eine Lebensdauer von 80 Jahren ausgelegt. Mit ihrem Durchmesser von 60 Zentimeter kann sie bis zu 150’000 Menschen mit frischem Trinkwasser versorgen. Um zukünftige Bedürfnisse abzudecken, wird die Option einer späteren Erweiterung des Leitungsdurchmessers auf 80 Zentimenter in die Planung einbezogen. Die erwarteten Kosten für den Bau der rund sieben Kilometer langen Trinkwasserleitung belaufen sich auf rund 35 Millionen Franken. Die Kosten werden mit einer geringfügigen Erhöhung des Wassertarifs der Gemeinden gedeckt. Die Finanzierung erfolgt über Darlehen von Gemeinden und Banken sowie über Subventionen des Kantons.

Volksentscheid 2027

Das Bauprojekt wird ab 1. September 2026 während 30 Tagen in den betroffenen Gemeinden zur öffentlichen Einsicht vorgelegt. Nach der Auflagefrist und Behandlung von allfälligen Einsprachen wird das Projekt im Oktober 2026 von der Delegiertenversammlung der GVG festgesetzt und der Kreditantrag zu Handen der Urnenabstimmung verabschiedet. Die Bevölkerung der betroffenen Gemeinden wird voraussichtlich im Herbst 2027 in einer Urnenabstimmung über den Kredit für die Umsetzung des Bauprojektes entscheiden können. Die GVG rechnet mit einer Bauzeit von zwei Jahren.

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