Genau so gehen wir heute mit den Krankenkassenprämien um. Statt das eigentliche Problem anzugehen – die stetig steigenden Gesundheitskosten – klebt man Pflästerli. Erst mit der 13. AHV, jetzt mit einem Steuerabzug.
Ein Blick ins Sorgenbarometer zeigt klar: Die Menschen beschäftigt der Anstieg der Gesundheitskosten und der Krankenkassenprämien, nicht die Frage nach Steuerabzügen. Was ich durch einen Steuerabzug spare, kompensiert niemals die höheren Prämien und Kosten.
Ein Ja zu dieser Initiative löst das Grundproblem nicht. Der Prämienschock bleibt – er wird lediglich mit einem Steuerabzug etwas schmackhafter gemacht. Sind wir wirklich so käuflich? Wollen wir zulassen, dass sich die Politik mit solchen Scheinlösungen von echter Verantwortung freikauft und uns gleichzeitig das Gefühl gibt, das Problem sei damit erledigt?
Michael Jans, Volketswil


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