Umso zentraler ist die Frage, ob die Massnahmen dort umgesetzt werden, wo der Nutzen am grössten ist. Die Geschwindigkeiten lagen bereits vor der Umsetzung nahe bei Tempo 30: In der Höh wurden v85 = 35–36 km/h gemessen. Auch in Gutenswil lagen die v85-Werte im Dorfkern/Im Amt bei ca. 32–38 km/h; laut Gutachten wären bauliche Massnahmen nicht erforderlich (Signalisation/Markierung genügen). Zudem zeigt die Unfallanalyse (2016–2021) nur einen polizeilich registrierten Unfall (Sachschaden an einem korrekt parkierten Auto). Solche Werte sprechen dafür, dass punktuelle Massnahmen – etwa im direkten Schulumfeld – als verhältnismässige und deutlich kostengünstigere Lösung ausgereicht hätten, um das angestrebte Sicherheitsziel zu erreichen, anstatt flächendeckende Zonen einzuführen. Die SVP Volketswil erwartet, dass Wirkung nachgewiesen, Verhältnismässigkeit begründet und nachvollziehbarer Priorisierung transparent sein müssen. Mittel sollen zuerst dort eingesetzt werden, wo ein klarer Handlungsbedarf belegt ist. Gerade weil die Mittel begrenzt sind, muss Volketswil auch bei der Standortentwicklung spürbar vorankommen. Verzögerungen werden oft mit kantonalen Vorgaben begründet – dabei gelten dieselben Rahmenbedingungen auch für Dübendorf, Uster, Wallisellen oder Effretikon, wo eine starke Entwicklung stattfindet. «Der Kanton bremst» darf nicht zur Dauerbegründung werden – entscheidend ist, was die Gemeinde innerhalb der Regeln konkret umsetzt. Damit sich die Gemeinde zukünftig nachhaltig entwickeln kann, Prioritäten sinnvoll setzt und sorgsam mit Steuergeldern umgeht, unterstützt die SVP Volketswil Dejan Malcic (Präsident SVP) und Matthias Buob (FDP) in den Gemeinderat sowie James Frei (parteilos) als Gemeindepräsidenten.
SVP Volketswil


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