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Viele Fragen, ein Input und Kritik

Erstellt von Majken Grimm | |   News

Im Anschluss an seine Sitzung beantwortete der Gemeinderat wieder Fragen aus der Bevölkerung. Es ging um Baustellen, Buslinien, Abfall und das Lokal im In der Au.

Die letzte Fragestunde des Gemeinderats in seiner aktuellen Besetzung fand vergangene Woche im In der Au statt. Die Anwesenden dankten den Mitgliedern des Gemeinderats für ihren Einsatz und speziell auch Sozialvorstand Ioana Mattle, die nur noch bis Ende Juni Teil des Gemeinderats ist und von Seniorinnen und Senioren als Ansprechperson geschätzt wird. Eine Leserin des Tagesanzeigers sprach Gemeinderatspräsident Jean-Philippe Pinto auf einen kürzlich erschienenen Artikel an, laut dem Volketswil und weitere Gemeinden in der Agglomeration ein «New Zurich» bilden wollen. Pinto erläuterte, dass Volketswil Mitglied der Flughafenregion Zürich sei. Dabei handelt es sich um eine Kooperation der Gemeinden in dieser dynamischen Wachstumsregion. Dafür wurde ein Strategiepapier erarbeitet. «Das richtet sich nicht gegen die Stadt Zürich, im Gegenteil, wir arbeiten eng mit der Stadt Zürich zusammen», betonte Pinto.

Ein weiteres Thema, das die Anwesenden beschäftigte, waren die Baustellen durch das Fernwärmenetz von Energie 360° und das Glasfasernetz. Tiefbau- und Werkvorstand Karin Ayar erläuterte, dass die Baustellen der Gemeinde wann immer möglich mit denen von Energie 360° zusammengelegt werden. Für das Glasfasernetz werden in der Regel die bestehenden Rohre genutzt und daher sind Baustellen nur an bestimmten Knotenpunkten notwendig. «Wenn alles gemacht ist, dann ist wieder lange Ruhe», so Ayar. Über die Arbeiten an der Sunnebüelstrasse sagte sie: «Die Zufahrt zu den Liegenschaften wird immer möglich sein, einfach mit Hindernissen.» Ein Volketswiler bat darum, darauf zu achten, dass der Pilatusweg offen bleibt. Der Gemeinderat nahm diesen Input auf.

Angesprochen auf das Restaurant im In der Au sagte Liegenschaftenvorstand Michael Läubli, dass der Bewerbungsprozess abgeschlossen sei. Der neue Pächter könne aber noch nicht öffentlich kommuniziert werden, weil er noch durch den Gemeinderat bestätigt werden müsse. Voraussichtlich wird das Restaurant am 1. September wieder öffnen.

Im Dezember erhält Volketswil eine neue Buslinie 722. Diese wird Effretikon und Uster über den Wallberg verbinden. Mit der Fahrplanumstellung wird zudem das Umsteigen am Bahnhof Schwerzenbach optimiert und eine neue Haltestelle beim Friedhof eingerichtet. Eine Volketswilerin schlug vor, auch Läden wie Landi und Otto’s mit dem Bus besser erreichbar zu machen. «Wir haben auch eine Buslinie Richtung Dübendorf eingegeben», sagte Sicherheitsvorstand Thomas Brauch, «aber diese wurde noch nicht bewilligt. Wir geben sie nächstes Mal wieder ein.» Diese Linie würde bei Otto’s vorbeiführen und je nach Linienführung auch bei der Landi. Jean-Philippe Pinto ergänzte: «Wir haben vor, das Gebiet an der Zürcherstrasse zu entwickeln. Wenn das kommt, braucht es auch neue Verbindungen.»

Eine weitere Volketswilerin sprach die Bushaltestelle Zentrum an, an welcher ein Radweg vorbeiführt. «Das ist am Morgen gefährlich», sagte sie. Karin Ayar ist die Problematik bekannt: «Da sind wir dran.» Der ganze Knotenpunkt bis zum Kreisel sei schwierig. «Wir konnten jetzt die Rahmenbedingungen abstecken», so Ayar. Aktuell werde eine Vorstudie entwickelt, später könne sich die Bevölkerung mit Ideen einbringen. In Zukunft wird der Veloweg zum Beispiel hinten herum führen.

Ein Mitglied des Samaritervereins beklagte sich über die Raummieten der Gemeindeliegenschaften, durch welche es schwierig sein könne, Kurse kostendeckend durchzuführen. Michael Läubli versprach, gemeinsam mit dem Verein eine Lösung zu finden. Auch die fehlende Sauberkeit im Griespark wurde kritisiert. «Das ist ein Dauerthema», sagte Michael Läubli. Am Wochenende wird der Abfall im Griespark eingesammelt. Die Gemeinde arbeitet auch mit Raumpaten, den Cleanwalkers und den Mitarbeitenden von Schnellrestaurants zusammen, um das Gemeindegebiet sauber zu halten. Zudem wird in den Schulen für das Thema sensibilisiert. Laut Karin Ayar gibt es auch Fortschritte: Im Wald hat der Abfall so weit abgenommen, dass Schulkinder bei Einsammelaktionen über die geringe Menge enttäuscht waren. Zum Abschluss wies Jean-Philippe Pinto auf die nächste Gemeindeversammlung hin. Diese wird am 17. April stattfinden und die Richtpläne Siedlung und Landschaft sowie Verkehr behandeln.

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