Anmelden | Registrieren

Volketswil braucht eine neue Führung

Erstellt von Robert Temperli | |   Unsere Zeitung

Bei den kommenden Gemeinderatswahlen haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger die Chance, einen längst überfälligen Richtungswechsel einzuleiten.

Nach 28 Jahren im Amt steht Jean-Philippe Pinto sinnbildlich für Stillstand und Passivität. Überheblichkeit und mangelnde Bereitschaft zur Zusammenarbeit prägen sein Wirken. Anderweitig dringend benötigte Energie wird zum Machterhalt eingesetzt und nicht für anstehende Innovationen.

Ich empfinde den Führungsstil als autoritär, gepaart mit Besserwisserei und fehlender Akzeptanz anderer Meinungen. Dies ist kein Rezept für eine zukunftsfähige Gemeinde, sondern ein klarer Grund, Platz zu machen. Betriebsblindheit hat Innovation ersetzt, Routine hat frische Ideen verdrängt. Diese Haltung wirkt abschreckend auf Investoren und Bauherren, und sie hemmt die Entwicklung unserer Gemeinde.

Steuerkräftige Firmen verlassen frustriert unsere Gemeinde. Wenn sich dazu meiner Meinung nach Besserwisserei und ein autoritärer Führungsstil gesellen, der wenig Raum für andere Meinungen lässt, ist der Zeitpunkt gekommen, Verantwortung abzugeben. Die Lösung unserer Verkehrsprobleme und die Weiterentwicklung Volketswils erfordern neue Ideen und Impulse. Das lässt sich nicht mit alten Denkmustern erreichen.

Volketswil braucht eine Führung mit Energie, Offenheit und Gestaltungswillen – eine Führung, die Chancen erkennt, vorausdenkt, anpackt und unsere Gemeinde aktiv in die Zukunft führt, statt den Stillstand zu verwalten.

Robert Temperli, Gutenswil

Zurück
Die Kommentarfunktion steht nur registrierten und angemeldeten Nutzern zur Verfügung. Zum Login.

Kommentare (0)

Keine Kommentare gefunden!