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Volketswil braucht Profil, kein Experiment

Erstellt von Peter Bischoff, Volketswil | |   Unsere Zeitung

In der aktuellen Flut an Leserbriefen wird oft der Ruf nach "frischem Wind" laut. Doch wer am 8. März die Wahl für das Gemeindepräsidium trifft, sollte sich fragen: Wollen wir frischen Wind, der uns orientierungslos umherweht, oder eine erfahrene Hand am Steuer, die Volketswil sicher durch die kommenden Jahre führt?

James Frei hat aus meiner Sicht ohne Zweifel seinen Platz im Gemeinderat gefunden. Doch das Präsidium ist eine andere Liga. Es erfordert mehr als nur Motivation; es braucht diplomatisches Geschick, Verständnis für komplexe Dossiers und vor allem ein belastbares Netzwerk. Meiner Ansicht nach bringt Jean-Philippe Pinto dieses Netzwerk eher mit. Durch seine Tätigkeit im Kantonsrat verspreche ich mir zudem, dass Volketswil in Zürich nicht nur eine Randnotiz bleibt, sondern stärker mitwirken kann. Diesen möglichen "Züri-Bonus" würde unsere Gemeinde mit einer Wahl von James Frei aus meiner Sicht leichtfertig aufs Spiel setzen. Kritiker werfen Pinto seine lange Amtszeit vor. Ich nenne es: Kontinuität und Verlässlichkeit. Gerade jetzt, wo wir zur Einheitsgemeinde zusammenwachsen, brauchen wir meiner Meinung nach niemanden, der sich erst in die strategische Leitung einarbeiten muss. Ein Gemeindepräsident ist kein Lehrberuf. Für mich hat Pinto gezeigt, dass er auch bei Gegenwind Kurs hält und über Parteigrenzen hinweg tragfähige Lösungen sucht. James Frei mag eine sympathische Alternative sein, doch für das höchste Amt in unserer Gemeinde fehlt ihm aus meiner Sicht noch die nötige politische Erfahrung und das kantonale Gewicht. Wer will, dass Volketswil weiterhin ernst genommen wird und finanzielle Stabilität priorisiert, setzt auf bewährte Qualität. Deshalb wähle ich am 8. März: Jean-Philippe Pinto.

Peter Bischoff, Volketswil

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