Im Gegensatz zu einer totalen Sonnenfinsternis, die nur in einem langen, aber schmalen Streifen auf der Erde zu erleben ist (bei uns war die Bedeckung nur 91 Prozent), kann man eine Mondfinsternis überall dort sehen, wo der Mond über dem Horizont steht und natürlich, wo es dunkel genug ist. Die Mondfinsternis am 28. August ist mit 93,5 Prozent fast total. Dabei erscheint der Mond am Himmel in einem verdunkelten und roten Licht, wenn er sich im Schatten der Erde befindet. Suchen Sie einen Ort auf, wo Sie freie Sicht zum Westen haben, denn der Mond ist während der Finsternis dabei, unterzugehen. Der Mond tritt um 4.30 Uhr in den Erdschatten und die maximale Verdunklung tritt gegen 6.15 Uhr ein. Kurz danach erreicht der Mond den Horizont und geht unter. Mondfinsternisse treten häufig vor oder nach Sonnenfinsternissen auf. Für die Mondfinsternis muss es Vollmond sein und für die Sonnenfinsternis Leermond. Dabei muss sich der Mond gerade in der Ebene befinden, wo er die Erdbahnebene um die Sonne kreuzt. Da die Mondbahn um etwa 5 Grad gegen die Erdbahn geneigt ist, tritt das Schauspiel einer Finsternis selten auf. Trotzdem gibt es in jedem Jahr meist zwei Sonnen- und zwei Mondfinsternisse. Nur sind sie selten total und Sonnenfinsternisse finden oft nur in abgelegenen Gebieten der Erde statt. Verpassen Sie also nicht, am Morgen des 28. Augusts einen Blick auf den Mond zu werfen, egal ob vom Balkon oder auf dem Weg zur Arbeit. Ein optisches Hilfsmittel oder Augenschutz benötigen Sie für eine Mondfinsternis nicht. Viel Erfolg und schönes Wetter für diese Mondfinsternis.


Kommentare (0)
Keine Kommentare gefunden!