Vielmehr war er über längere Zeit für viele Betroffene kaum erreichbar. Telefonate und E-Mails blieben unbeantwortet, Anliegen wurden ausgesessen statt geklärt. Besonders stossend ist sein Umgang mit der Öffentlichkeit. Gegenüber den ZO Medien behauptete Herr Egloff, ihm seien Unterlagen nicht zugestellt worden. Diese Darstellung ist nachweislich falsch. Solche Behauptungen dienen offensichtlich dazu, Verantwortung von sich zu weisen und eine sachliche Stellungnahme zu umgehen. Trotz klarer Erklärungen von ausgewiesenen Bau-Fachleuten trat Herr Egloff wiederholt mit der Haltung auf, es besser zu wissen. Fachliche Argumente wurden ignoriert, kritische Fragen mit ausweichenden Floskeln abgetan. Wer auf berechtigte Nachfragen stets mit dem Hinweis auf die "Glaskugel" reagiert, offenbart vor allem eines: fehlende Fachkenntnis und mangelnde Führung. Dass die FDP Volketswil diese Art von Politik nicht länger mitträgt, ist nachvollziehbar. Wenn Herr Egloff nun ankündigt, ohne Partei erneut kandidieren zu wollen, stellt sich für die Wählerinnen und Wähler eine einfache Frage: Warum sollte man jemandem erneut das Vertrauen schenken, dem selbst die eigene Partei dieses Vertrauen entzogen hat? Die kommenden Wahlen bieten die Chance für einen echten Neuanfang im Gemeinderat.
Rudolf Steiger, Volketswil


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